13. Februar 2017

Verbandsversammlung folgt dem Vorschlag der SPD-Fraktion

Am 10. Februar wurde in der Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) die Verbandsleitung gewählt. Als Beigeordnete für die Leitung des Bereichs Umwelt wurde auf Vorschlag der SPD-Fraktion im RVR die Juristin Nina Frense gewählt.

Der RVR hatte die Stelle ausgeschrieben und mehrere Kandidatinnen und Kandidaten haben sich vorgestellt. Die Vorstellung von Nina Frense hat die SPD-Fraktion am meisten überzeugt, da sie sämtliche Anforderungen der Ausschreibung erfüllt. “Daher haben wir uns einstimmig dafür ausgesprochen, sie als Kandidatin zur Beigeordneten für den Bereich Umwelt zu benennen”, erklärt Martina Schmück-Glock, Vorsitzende der SPD-Fraktion im RVR. Nina Frense verfügt über langjährige Erfahrungen in verschiedenen Führungspositionen auf unterschiedlichen Verwaltungsebenen. Darüber hinaus besitzt sie sowohl juristische als auch umweltbezogene Fachkenntnisse, die eine schnelle Einarbeitung in die neue Position ermöglichen.

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Nina Frense und Karola Geiß-Netthöfel freuen sich über ihre Wahl (Foto: Michael Gustrau/RVR-SPD)

In der Verbandsversammlung standen weitere Wahlen an. Karola Geiß-Netthöfel, die den RVR seit 2011 leitet, wurde einstimmig für acht Jahre als Regionaldirektorin wiedergewählt. Auch Martin Tönnes als Bereichsleiter für Planung wurde einstimmig wiedergewählt. Neben der Beigeordnetenstelle für Umwelt wurde auch die Position des Kämmerers neu besetzt.

Nina Frense ist 45 Jahre alt und lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern seit 2008 in Mülheim an der Ruhr. Seit 2014 ist sie Beigeordnete für Recht, Ordnung, Kultur und Entsorgung/ Grünflächenunterhaltung der Stadt Gladbeck und war zuvor fünf Jahre Referatsleiterin bei der Stadtverwaltung Mülheim an der Ruhr. Zu ihren weiteren Stationen gehörte u. a. die Arbeit als persönliche Referentin des Ministers und stellvertretende Pressesprecherin im Ministerium für Familie, Gesundheit und Soziales in Mecklenburg-Vorpommern.

Durch ihre aktuellen Aufgaben als Beigeordnete in Gladbeck hat sie umfassende Erfahrungen in den Bereichen Klima- und Umweltschutz, Wald- und Grünflächenunterhaltung, Großveranstaltungen,  Planungsangelegenheiten und Abfallwirtschaft. Nina Frense leitet zurzeit einen Bereich von knapp 360 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, davon etwa die Hälfte im Zentralen Betriebshof.

Nina Frense kann von ihren umfangreichen Erfahrungen auch im Bereich Umwelt profitieren. Die Beigeordnete ist für den regionalen Umwelt- und Klimaschutz sowie die Weiterentwicklung des Emscher-Landschaftsparks verantwortlich, ebenso für die Koordination regionaler Umweltangelegenheiten. Dazu gehören zum Beispiel die Grünpflege und der Bau und die Pflege regional bedeutsamer Radwege. Die Koordination und die Vorbereitung der Internationalen Gartenausstellung IGA 2027 ist ebenfalls Teil ihrer Aufgabe. Die Stellenbeschreibung enthält nicht zuletzt die Weiterentwicklung von Ruhr-Grün zu einem modernen Eigenbetrieb, der bei der Waldbewirtschaftung eng mit den Kommunen zusammenarbeitet.

“Aus unserer Sicht ist Nina Frense die ideale Besetzung, um all diese Aufgaben erfolgreich zu bewältigen”, so Martina Schmück-Glock. Am 1. Juli übernimmt Nina Frense ihre neue Aufgabe.

 

Slider-Foto: Nina Frense und Karola Geiß-Netthöfel mit Martina Schmück-Glock (Vorsitzende der SPD-Fraktion im RVR), Dietmar Thieser und Bruno Sagurna (stv. Fraktionsvorsitzende) (Foto: Michael Gustrau/RVR-SPD)