Deutschland hat den Zuschlag für die Fußball-Europameisterschaften 2024 erhalten. Nach 2006 kann das wieder ein „Fußballmärchen“ werden, gerade in der fußballverrückten Metropole Ruhr.

Der WM-Globus tourte 2006 auch durch Dortmund

Die Austragung der Spiele ist mit dem Besuch und der Unterbringung internationaler und nationaler Fußballfans und Medienvertreter in den Städten der Metropole Ruhr verbunden. Damit bietet sich nach den WorldGames 2005 und der WM 2006 die erneute Chance, unsere Region als Tourismus-, Freitzeit-, Kultur- und Sportmetropole Ruhr zu profilieren und sich als moderne und weltoffene „Stadt der Städte“ zu präsentieren.

Fußball verbindet – Englische Fußballfans auf der Trabrennbahn in Gelsenkirchen beim Spiel gegen Portugal

Wir unterstützen dieses Vorhaben sehr gerne und haben mit Blick auf die Vorbereitungen folgende Fragen gestellt:

Anfrage zur Sitzung der Verbandsversammlung am 5. Oktober 2018

zur UEFA-Europameisterschaft 2024

Am 27.09.2018 hat das Exekutivkomitee der Europäischen Fußballunion (UEFA) Deutschland als Austragungsort der EM 2024 ausgewählt. In Nordrhein-Westfalen sind neben Köln und Düsseldorf auch Dortmund und Gelsenkirchen als Austragungsorte vorgesehen.

Die Austragung der Spiele ist mit dem Besuch und der Unterbringung internationaler und nationaler Fußballfans und Medienvertreter in den Städten der Metropole Ruhr verbunden. Damit bietet sich nach den WorldGames 2005 und der WM 2006 die erneute Chance unsere Region als Tourismus-, Freitzeit-, Kutur- und Sportmetropole Ruhr zu profilieren und sich als moderne und weltoffene „Stadt der Städte“ zu präsentieren.

Die SPD-Fraktion im RVR bittet die Verwaltung um Beantwortung der folgenden Fragen bis zur Sitzung des Verbandsausschusses im Juni 2019:

  1. Wie und in welchen Bereichen kann der RVR als regionale Klammer dieses Ereignis grundsätzlich unterstützen?
  2. Kann der RVR eine organisierende und moderierende Funktion übernehmen z.B.

a. Durch eine gezielte Abstimmung mit den Verkehrsverbünden zur Sicherstellung eines nahtlosen ÖPNV, der in der Lage ist, in den erwarteten Spitzenzeiten zusätzliche internationale Gäste zu befördern und dieses Angebot zu kommunizieren?

b. Durch gemeinsames Bemühen um Fördermittel von Bund und Land zur Erneuerung und Ergänzung der notwendigen Infrastruktur, insbesondere im Bereich der Mobilität?

c. Durch ein Treffen der regionalen Sportdezernenten und Sportselbstverwaltungen zur Organisation und Abstimmung eines begleitenden Rahmenprogramms?

d. Durch eine Abstimmung der Tourismusbeauftragten der Städte und Kreise zur Unterbringung der Gäste sowie zu einem abgestimmten Marketingkonzept (z.B. „Stadt der Städte“ als die Sport- Freizeit- und Kulturregion) und eines abgestimmten Angebots für die Fans parallel zu den Fußballspielen?

e. Ist es denkbar und sinnvoll, wiederkehrende regionale Veranstaltungen wie u.a. die „Nacht der Industriekultur“ in der Zeit der EM zu veranstalten, um die touristischen Highlights einem auswärtigen Publikum zu präsentieren?

f. Sind andere regionale Ereignisse oder Veranstaltungsformate denkbar, die die Strahlkraft der Region als modern, weltoffen und international zum Ausdruck bringen können?

g. Inwiefern können bereits geplante Kampagnen, Veranstaltungsformate oder Großereignisse (RuhrGames, KlimaMetropole Ruhr, IGA 2027 etc.) durch eine Einbettung in ein regionales Gesamtkonzept zur EM 2024 gestärkt werden, auch wenn sie zum Teil erst einige Jahre später durchgeführt werden?

h. Welche organisatorischen und personellen Maßnahmen sind in der RVR-Verwaltung notwendig, um die hier nur beispielhaft aufgeführten Vorbereitungs- und Abstimmungsprozedere auf den Weg zu bringen? 

i. Welche Stadien in der Metropole Ruhr bieten sich als Trainingsstätten für die anwesenden Nationalmannschaften während ihres Aufenthalts an?

j. Wie beurteilt die Verwaltung die Chance, ein Medien- und Pressezentrum in der Metropole Ruhr zu installieren?