21. Juni 2015

Wir gratulieren
Essen ist “Grüne Hauptstadt Europas 2017”

Der Titel ist ein weiterer beeindruckender Beleg für den Weg, den die Metropole Ruhr bereits zurückgelegt hat. Die Anforderungen an die “Grüne Hauptstadt Europas” sind hoch. Essen hat sie bravourös erfüllt und trägt den stolzen Titel im übernächsten Jahr. Die SPD-Fraktion im RVR gratuliert der Stadt Essen zum verdienten Erfolg.

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Fotos: RVR-SPD/Michael Gustrau

“Grün und Urbanität sind kein Widerspruch. Im Gegenteil, beides zu vereinen gehört zu den großen Herausforderungen, denen sich das Ruhrgebiet seit Jahren stellt. Der Essener Erfolg zeigt, dass die Region schon viel erreicht hat”, freut sich Martina Schmück-Glock über Essen als Grüne Hauptstadt Europas 2017. “Umweltgerechte Urbanität bedeutet nicht zuletzt gute Lebensqualität”, so die Vorsitzende der SPD-Fraktion im Regionalverband Ruhr.

Mit dem Titel “Grüne Hauptstadt Europas” wird die europäische Stadt ausgezeichnet, die hohe Umweltstandards erfüllt und ehrgeizige Ziele für die weitere Verbesserung des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung verfolgt. Die Gewinnerstadt nimmt damit eine Vorreiterrolle und Vorbildfunktion für umweltbewusstes urbanes Leben in Europa ein. Nach Hamburg im Jahr 2011 ist Essen die zweite Grüne Hauptstadt Europas in Deutschland. Die Europäische Kommission verleiht diesen Titel seit 2010.

Reinhard Paß, Oberbürgermeister der Stadt Essen und Mitglied der SPD-Fraktion im RVR, wünschte sich anlässlich der Juryentscheidung zugunsten seiner Stadt als Ziel, 2020 an einer sauberen Emscher in ihrem natürlichen Flussbett entlang wandern oder radeln zu können. Martina Schmück-Glock gratuliert ihrem Fraktionskollegen und natürlich der ganzen Stadt: “Dass Essen diesen Titel erreichen konnte, ist ein anerkennendes Signal für die Metropole Ruhr.” Die teilnehmenden Städte müssen auf zwölf Themenfeldern Antworten liefern. Das Spektrum reicht von Klimawandel und Nahverkehr über Grünflächen und Natur bis zu Abfallwirtschaft und Energieeffizienz.

Der RVR hatte sich dafür eingesetzt, dass die gesamte Region ins Rennen um die Grüne Hauptstadt Europas geht. Da die EU-Kommission jedoch nur Bewerbungen einzelner Städte annimmt, kann sich Essen nun als Vorreiter und Stellvertreter für die Metropole Ruhr mit dem Titel schmücken. “Das Engagement für eine umweltbewusste und lebenswerte Stadt wird sich positiv auf die ganze Region auswirken”, ist sich Martina Schmück-Glock sicher. Zumal auf Essener Gebiet Flächen und Vorhaben weiterentwickelt werden, die Teile regionaler Großprojekte sind. So gehört zum Beispiel der weitere Ausbau der Rheinischen Bahn als Teil des RVR-Projektes “Radschnellweg Ruhr” und als grünes Rückgrat des innerstädtischen Entwicklungsbandes, das bis zum Emscher Landschaftspark reicht, dazu. Träger des Emscher Landschaftsparks ist der RVR. Essen trägt den Titel, die ganze Region gewinnt.