9. April 2016

Radschnellweg Ruhr RS1 muss mit aufgenommen werden

Vor den Osterferien hat der Bundesverkehrsminister in Berlin den Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 (BVWP) vorgestellt. Mit dem BVWP wird festgelegt, wo der Bund Straßen, Schienen- oder Wasserwege in den nächsten Jahren baut oder ausbaut.

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Die SPD-Fraktion diskutierte bei ihrer Fraktionssitzung am 7. April über den Bundesverkehrswegeplan 2030 (Foto: Michael Gustrau/RVR-SPD)

“Wir begrüßen, dass der Entwurf des Bundesverkehrswegeplans viele sinnvolle und notwendige Maßnahmen in der Metropole Ruhr enthält. Allerdings ist eine wichtige Maßnahme unberücksichtigt: der Radschnellweg RS1. Dies muss geändert werden”, erklärt Martina Schmück-Glock, Vorsitzende der SPD-Fraktion im Regionalverband Ruhr (RVR).

Eine Machbarkeitsstudie hat bewiesen, dass der RS1 ein hohes Entlastungspotenzial insbesondere für die A40 und das nachgeordnete Straßennetz in der Metropole Ruhe hat. Denn dieser Radweg wird gegenüber anderen nicht nur in der Freizeit oder touristisch genutzt, sondern auch von vielen Pendlerinnen und Pendlern.

“Das Profil des RS1 entspricht der Intention des Bundesverkehrsministers, die Verkehrswege in Deutschland zu modernisieren, die Infrastruktur zu vernetzen und somit die Mobilität zu beschleunigen. Aus diesem Grund hatte sich bereits der Landesverkehrsminister Mike Groschek für eine Aufnahme des Radschnellwegs in den Bundesverkehrswegeplan ausgesprochen. In keiner anderen Stadt oder Region in Deutschland ist so ein Modell sinnvoller, es kann als Blaupause für andere dienen”, so Schmück-Glock.

SPD RVR
Martina Schmück-Glock ist die Vorsitzende der SPD-Fraktion im RVR (Foto: RVR-SPD)

Die RVR-Verbandsversammlung wird in einer gemeinsamen Sitzung des Verbands- und Strukturausschusses am kommenden Montag über eine regionale Stellungnahme zum BVWP beraten.

Die RVR-SPD-Fraktion hat sich mit dieser Angelegenheit im Rahmen einer Fraktionssitzung in Herten befasst, wo im Mai Bürgermeisterwahlen stattfinden werden. Alexander Letzel, SPD-Kandidat für das Amt als Nachfolger von Uli Paetzel, hatte die SPD-Fraktion eingeladen. Mit ihm zusammen gab es auch eine Beratung über RVR-Projekte in Herten, wie beispielseise dem Landschaftspark Hoheward.