Haushalt 2019

Verbandsversammlung beschließt Haushalt 2019 und IGA 2027

Die Verbandsversammlung des RVR hat gestern den Haushalt 2019 beschlossen. Ein Jahr vor dem hundertjährigen Jubiläum des Verbandes liegt der RVR-Haushalt erstmalig über hundert Millionen Euro.

„Die Entwicklung des RVR-Haushaltes ist nur logisch und konsequent. Der RVR übernimmt mehr regionale Arbeit, auf den RVR wird ein Mehr an regionaler Kooperation und Koordination übertragen. Ein gutes Zeichen, denn der Mehrwert des Verbandes für die Mitglieder des Verbandes wird von ihnen erkannt und wertgeschätzt“, erklärt Martina Schmück-Glock als Fraktionsvorsitzende.

Fraktionsvorsitzende Martina Schmück-Glock bei der Verbandsversammlung (Foto: Michael Gustrau/RVR-SPD)

Auf Initiative der SPD-Fraktion hat die Verbandsversammlung unter anderem ein regionales Wohnungsmarktkonzept auf den Weg gebracht. Außerdem erhalten die Freizeitgesellschaften im kommenden Jahr einen Zuschuss.

Von besonderer Bedeutung für die Zukunft der gesamten Region ist die Entscheidung des Ruhrparlaments für die Internationale Gartenschau 2027. Damit sind die Weichen für die Realisierung des Großprojekts, von dem die gesamte Region profitieren wird, gestellt. Zuvor hatten die Mitgliedsstädte und -kreise im RVR sowie zahlreiche kreisangehörige Kommunen bereits ihr Votum für die finanzielle Beteiligung an der IGA Metropole Ruhr abgegeben.

Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel und Nina Frense, RVR-Beigeordnete für den Bereich Umwelt, mit Jochen Sander, dem Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (Foto: RVR/Volker Wiciok)

Im Mittelpunkt der IGA 2027 steht eine integrierte Stadt- und Regionalentwicklung, zu der der Strukturwandel des Landschaftsraumes, die weitere Vernetzung der Kommunen und die Aufwertung der Städte durch Grün gehören. Gemeinsam mit dem Land NRW wird die Metropole Ruhr durch die IGA 2027 Zukunftsinvestitionen anstoßen, neue Arbeitsplätze schaffen und das Image der Region nachhaltig verbessern. Martina Schmück-Glock: „Nach der IBA und nach dem Emscherumbau wollen wir erneut zeigen, zu welchen innovativen Antworten auf die Problemstellungen des Klimawandels und der Strukturveränderungen diese Region fähig ist. Von Kohle, Stahl und Staub der Vergangenheit hin zur grünsten Industrieregion der Welt.“

Die gesamte Rede von Martina Schmück-Glock zum Haushalt gibt es hier.

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