Wirtschaft

Seecontainer_am_Dortmunder_HafenEinst groß geworden durch Kohle und Stahl ist der Strukturwandel im Ruhrgebiet ein bis heute andauernder Prozess. So wurde Ende 2014 der Opel-Standort in Bochum geschlossen, der noch in den 1990er Jahren 20.000 Menschen einen Arbeitsplatz bot. Die Metropole Ruhr hat die Herausforderung angenommen und bereitet längst aktiv den Boden für neue Wertschöpfung. Als Weltmeister im Wandel.

Heute gehören Werkstoffe, industrielle Prozesse und Spezialchemie zum industriellen Kern der Ruhrregion. Diese Wirtschaftsbereiche sind überdurchschnittlich stark auf Zulieferprodukte ausgerichtet. Dabei handelt es sich einerseits um eigenständige technologieorientierte Industrien und andererseits um zentrale Bestandteile der acht regionalen Leitmärkte. Zu den Leitmärkten gehören die Bereiche Gesundheit, Ressourceneffizienz, Mobilität, urbanes Bauen und Wohnen, nachhaltiger Konsum, digitale Kommunikation, Bildung und Wissen, Freizeit und Events. Immer mehr traditionelle Un­ter­neh­men aus der Metropole Ruhr investieren in diese Zukunftsfelder. Sie entwickeln beispielsweise moderne Lösungen für integrierte Energiesysteme, nachhaltige Wasserwirtschaft, Umwelttechnik oder Ressourcen­management.

Die regionale Wirtschaftsförderung metropoleruhr (wmr) ist das Instrument, mit dem der RVR die kommunalen Interessen bündelt. Die meisten Städte und Kreise stehen finanziell unter hohem Druck. Nicht zuletzt deswegen sind sie erheblich stärker, wenn sie insbesondere auch nach außen gemeinsam aufreten, um ihren Belangen Gehör zu verschaffen. Auch die wirtschaftlich stärkeren Kommunen profitieren davon.