Regionalplanung

Der Regionalverband Ruhr steht für Planung aus einem Guss. Seit 2009 liegt die Regionalplanung für die Metropole Ruhr wieder beim RVR. Zuvor teilten sich mehr als drei Jahrzehnte lang die drei Bezirksregierungen in Arnsberg, Düsseldorf und Münster die Verantwortung hierfür. Nachdem das Land NRW die Planungshoheit wieder auf den RVR übertragen hat, erarbeitet dieser zurzeit den Regionalplan Ruhr. Die SPD-Fraktion hat die Aufgabenerweiterung des Regionalverbandes unterstützt und begrüßt sie ausdrücklich.

Der Regionalplan formuliert für die kommenden fünfzehn Jahre die planerischen Eckpunkte. Der Ideenwettbewerb „Zukunft Metropole Ruhr“, 2013 durchgeführt vom RVR, hat hierzu entscheidende Impulse geliefert. Mehrere interdisziplinäre Planungsteams und die Bürgerinnen und die Bürger der Region haben Visionen für das Ruhrgebiet entwickelt: Wie wollen wir in Zukunft leben, wohnen und arbeiten?

In einer dicht besiedelten Region ist ein verantwortungsvoller Umgang mit Flächen sehr wichtig. Die Kommunen haben sich im RVR auf gemeinsame regionale Ziele verständigt, stimmen sich untereinander ab und entwickeln Flächen zum Teil gemeinsam. Die Rahmenbedingungen für die Flächennutzungspläne aller 53 Mitgliedskommunen werden im Regionalplan Ruhr formuliert.

Wo mehr als fünf Millionen Menschen leben, gibt es viel Bewegung. Die Anforderungen an Mobilität sind hoch, die Verkehrsinfrastruktur ist gut ausgebaut. Die SPD im RVR setzt sich dafür ein, dass Straße und Schiene noch besser aufeinander abgestimmt und die Angebote attraktiver werden. Entscheidend ist auch der weitere Ausbau des Radwegenetzes. Die Vision: Eine „A40 für Radfahrer“. Für den hundert Kilometer langen Radschnellweg Ruhr zwischen Duisburg und Hamm liegt bereits eine Machbarkeitsstudie vor.