Freizeit, Kultur & Sport

2012_10_Ruhrmuseum_15_300dpiWer in der Metropole Ruhr lebt, weiß natürlich um das riesige Angebot. Es ist manchmal gar nicht so leicht, sich zwischen Theater-, Konzert- und Museumsbesuch, zwischen Rad- und Wandertour, zwischen Stadionrasen und Festivalwiese zu entscheiden. Doch spätestens seit die Region Europäische Kulturhauptstadt war, ist die pralle Kultur- und Freizeitvielfalt über die Grenzen hinaus ein Begriff. Die wachsende Bedeutung des Tourismus und steigende Besucherzahlen mit rund sieben Millionen Übernachtungen pro Jahr zeigen, dass sich nicht nur die Region selbst, sondern auch ihr Image verändert hat.

ExtraSchichtAnlässlich der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 haben sich zwanzig Kunstmuseen zu einem Netzwerk zusammengeschlossen, das bis heute Bestand hat. Die RuhrKunstMuseen bieten die weltweit größte Dichte moderner Kunst mit internationaler Ausstrahlung. Eine Einladung, die Region und ihre Kultur zu entdecken.

Die Freizeitkarte „Ruhr.Topcard“ hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Renner entwickelt. Karteninhaber können mehr als neunzig Attraktionen in der gesamten Region kostenfrei oder zum ermäßigten Preis besuchen. Die große Nachfrage entspricht einem allgemeinen Trend in der Metropole Ruhr: Die Menschen sind heute mehr als früher bereit, Freizeit- und Kulturangebote auch außerhalb ihrer eigenen Stadt wahrzunehmen. Einen Ausflug zum Museum in der Nachbarstadt zu machen, ist selbstverständlich geworden.

Und was wäre das Ruhrgebiet ohne Sport? Auch über den Fußball hinaus war er schon immer fest mit der regionalen Identität verbunden. Nachwuchsbegeisterung und -förderung gehören untrennbar dazu. Im Juni 2015 lädt die Region erstmals zu den Ruhr Games ein. Zwischen Orten der Industriekultur und Leistungssportzentren gehen mehrere tausend Jugendliche aus der Region und aus europäischen Partnerstädten in olympischen und Trendsportarten an den Start.